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Dissertation „Datenübermittlung im Konzern“ erschienen

23. August 2016

Die Dissertation „Datenübermittlung im Konzern“ von Herrn Rechtsanwalt Dr. Matthias Lachenmann ist nunmehr im Buchhandel erhältlich. Mit Stand Juli 2016 werden die aktuelle Rechtslage nach BDSG und Datenschutzgrundverordnung beschrieben. Dabei beschränkt sich die Arbeit nicht auf die Übermittlungstatbestände, sondern stellt weitere Möglichkeiten der Datenverarbeitung in Unternehmen und Konzernen dar. Die Dissertation ist im OlWIR-Verlag erschienen und kann dort bestellt werden.

Die Arbeit „Datenübermittlung im Konzern“ legt ihren Schwerpunkt auf die Möglichkeiten rechtlich zulässiger Datenflüsse im Konzern. Dabei beschränkt sich Herr Dr. Lachenmann nicht auf die Auftragsdatenverarbeitung, Einwilligung, Vertragserfüllung und Interessenabwägung. Er legt dar, wann die teilweise Schaffung eines höheren Schutzniveaus für personenbezogene Daten eine Datenübermittlung durch Company-to-Company-Agreements oder im Rahmen der Konstruktion der „gemeinsam verantwortlichen Stelle“ gestalten kann. Ganz ähnlich sind Betriebsvereinbarungen taugliche und rechtlich zulässige Wege, um rechtssichere‚ ausgewogene und flexible Konzepte für die Datenverarbeitung in Unternehmen und die Datenübermittlung in Konzernen zu schaffen.

Herr Dr. Lachenmann stellt die relevanten Abwägungskriterien einer Zulässigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten dar und ermöglicht so der Praxis eine Bewertung ihrer Datenverarbeitungsvorgänge. Darüber hinaus beschreibt die Arbeit das „kleine Konzernprivileg“ und Regelungen mit Konzernbezug sowie die Fortgeltung der Kriterien in der EU-Datenschutz-Grundverordnung.